Energielösungen

Solarstrom vermarkten: So rechnet sich’s!

Frühjahr 2018

Die Gesetzeslage ist eindeutig: Wer heute eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung über 100 Kilowatt peak installiert, muss den Strom direkt vermarkten. Doch bisher drückte die dafür notwendige Investition in Technik und Prozesse den Ertrag in den Keller. Ein gemeinsames Angebot von SMA und MVV ermöglicht es Installateuren und Anlagenbetreibern jetzt, den Zugang zum Energiehandel einfach und kostengünstig zu gestalten. Das rechnet sich – auch bei bestehenden Anlagen.

„Weniger ist mehr: Einfacher Zugang ohne weitere Zusatzgeräte für die Fernsteuerung.“

 
Das neue Angebot SMA Spot beantwortet die bisher schwierigste Frage für Anlagenbetreiber und Installateure: Wie lassen sich Fernsteuer- und Online-Datenschnittstelle zum Energiehandel gleich bei der Inbetriebnahme effizient herstellen? So, dass die Renditerechnung für die PV-Anlage tatsächlich aufgeht? Denn bislang war die Anbindung gerade für die „mittlere“ Anlagengröße ab 100 Kilowatt peak überproportional aufwendig und teuer.

 

Technische Einbindung vereinfachen

Der treibende Gedanke hinter der neuen Lösung von SMA und MVV war es, die Komplexität zu verringern. Genau darin liegt der Vorteil des neuen Gemeinschaftsangebots SMA Spot. Denn die gesamte Kommunikationstechnik ist bereits in den SMA-Lösungen für gewerbliche Photovoltaik-Anlagen enthalten. Weitere Zusatzgeräte: überflüssig. So kann der Installateur die technische Anbindung bei der Inbetriebnahme mit wenigen Mausklicks und ohne zusätzliche Fernsteuertechnik einfach herstellen. MVV übernimmt die Vermarktung der Anlage dann online und bindet sie in den Strommarkt ein – dank abgestimmter Schnittstellen und effizientem Online-Datenmonitoring.

 

Daten am Tablet ablesen

Mit wenigen Mausklicks ins Netz – das senkt die Kosten.

Dirk GarbeStrom einfach und flexibel einspeisen

Die neue technische Lösung ist mit einer umfassenden Nutzerführung gekoppelt. „Verträge, Fristen, Bescheinigungen – das System vereinfacht den Weg zur wirtschaftlichen Inbetriebnahme deutlich“, betont Dirk Garbe, Key-Account-Manager bei MVV. Die Anlagenbetreiber speisen einfach und flexibel den nicht selbst benötigten Strom ein. Dafür erhalten sie von MVV den Marktwert für eingespeisten Überschussstrom und zusätzlich eine Marktprämie vom Netzbetreiber.

 

Einspeisung in Stromnetz

MVV vermarktet die Anlage – das entlastet die Betreiber.

„Auch für bestehende Anlagen kann sich die Nachrüstung rechnen.“

 
Die neue Lösung SMA Spot lohnt sich auch für Photovoltaik-Anlagen, die vor dem 1. Januar 2016 in Betrieb gegangen sind. Denn bei der Wartung oder dem Austausch von Komponenten lässt sich die neue Technik einfach nachrüsten. Interessierte PV-Anlagen-Betreiber können sich auf der Seite www.sma-spot.de für die Probephase bewerben. Ein eigenes Portal ermöglicht es, im Laufe des Jahres auch Fremdtechnik einzubinden

SMA im Profil

Die SMA Gruppe ist mit einem Umsatz von rund 900 Millionen Euro im Jahr 2017 ein global führender Spezialist für Photovoltaik-Wechselrichter, eine zentrale Komponente jeder Solarstromanlage. SMA bietet ein breites Produkt- und Lösungsportfolio an, das einen hohen Energieertrag für solare Hausdachanlagen, gewerbliche Solarstromanlagen und große Solarkraftwerke ermöglicht. Zur effizienten Steigerung des PV-Strom-Eigenverbrauchs kann die SMA-Systemtechnik einfach mit unterschiedlichen Batterietechnologien kombiniert werden. Intelligente Energiemanagementlösungen, digitale Energielösungen sowie umfangreiche Servicedienstleistungen bis hin zur operativen Betriebsführung von Solarkraftwerken runden das Angebot von SMA ab.

Hauptsitz des Unternehmens ist Niestetal bei Kassel. SMA ist in 20 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit mehr als 3.000 Mitarbeiter, davon allein 500 in der Entwicklung. Die mehrfach ausgezeichnete Technologie von SMA ist durch über 1.000 Patente und eingetragene Gebrauchsmuster geschützt. Die Muttergesellschaft SMA Solar Technology AG ist seit 2008 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (S92) notiert und aktuell als einziges Unternehmen der Solarbranche im TecDAX gelistet.

Das System in der Praxis

Die Vorteile haben auch den Sonnenei® Mustergeflügelhof Leonhard Häde überzeugt. Der mittelhessische Betrieb hat eine Anlage mit einer Solarleistung von 250 Kilowatt peak installiert. Rund 55 Prozent davon gehen seit dem 1. Januar 2018 in die Direktvermarktung – mit intelligentem Energiemanagement. „Viele weitere Betriebe werden folgen“, ist Garbe überzeugt.

Solarenergie auf dem Geflügelhof

Das Praxisbeispiel zeigt: Das neue Vermarktungsangebot kommt an.

Fabian und Leonhard Häde

Fabian Häde und Leonhard Häde, Geschäftsführer Sonnenei® Mustergeflügelhof Leonhard Häde.

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