Photovoltaik – lukrativ auch für Unternehmen

Zahlreiche Gründe sprechen mittlerweile dafür Ihr Unternehmen auf Photovoltaik aufzurüsten. Sie profitieren nicht nur finanziell von der klimafreundlichen Energietechnologie sondern sichern sich damit auch noch langfristig ihre Stromkosten und verbessern das Firmenimage. Informieren Sie sich auf unserer Seite unter anderem über die zahlreichen Vorteile sowie relevante Voraussetzungen und passende Finanzierungsmöglichkeiten. Werden auch Sie Teil einer erneuerbaren Zukunft!

Vorteile für Ihr Unternehmen

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  • Unternehmen sind unabhängig von steigenden Energiepreisen, dank selbstproduziertem Strom für den Eigenverbrauch.
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  • PV-Anlagen haben eine Lebensdauer von 25 Jahren.
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  • Photovoltaik-Anlagen haben einen geringen Wartungsaufwand und verursachen damit auch weniger Kosten.

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  • Für die Anschaffung von PV-Anlagen mit Speicher erhalten Sie evtl. Fördermittel.
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  • Moderne Stromspeicher ermöglichen mittlerweile, dass Ihnen Ihre Solarenergie rund um die Uhr zur Verfügung steht.
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  • Mit einem intelligenten Stromspeicher können Unternehmen teure Lastspitzen ausgleichen.
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  • Eine PV-Anlage verursacht keine Lärm-, Geruchs- oder Schadstoffbelästigung. Solarstrom ist damit umweltfreundlich und emissionsfrei.
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  • Der Einsatz von Photovoltaik wirkt sich positiv auf Ihr Firmenimage aus.
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  • Unternehmen zahlen weniger Steuern und Abgaben auf Ihren Solarstrom und senken damit ihre Stromkosten um bis zu 60 Prozent.
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Wirtschaftlichkeit: Eigenverbrauch oder Einspeisung?

Stand der Gesetzeslage

Ab 2021 fallen die ersten PV-Anlagen aus der, im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf 20 Jahre befristeten, Förderung. Denn die Einspeisevergütung ist auf 20 Jahre festgelegt und betrifft alle ab 2001 in Betrieb genommenen Anlagen. Der Wegfall vieler Anlagen hat außerdem zur Folge, das der Anteil der EEG-Umlage am Strompreis auch immer geringer wird. Damit sinkt die Attraktivität und Wirtschaftlichkeit der Einspeisung.

 

 

Nach der PV-Einspeisevergütung

Die lukrativste Lösung ist es den Strom selbst zu nutzen. Denn eine hohe Eigenverbrauchsquote senkt die Energiekosten deutlich. Zudem sind die Kosten des selbsterzeugten Stroms wesentlich niedriger als die Preise am Strommarkt. Ein weiterer Anreiz ist, dass keine Netzentgelte und keine Stromsteuer zu zahlen sind. Besonders rentabel ist dies für Unternehmen, deren Zeiten für die Stromerzeugung und des Strombedarfs eng zusammen liegen. Dennoch lohnt sich dies nicht für alle Unternehmen. Erfahren sie hier, welche Nutzungsmöglichkeiten es noch gibt.

 

Investition in Speicherlösungen

In diesem Zusammenhang entscheiden sich auch immer mehr Unternehmen dafür ihr Solardach mit einem Speicher zu kombinieren, etwa einem Batteriespeicher mit modernen Lithium-Ionen-Akkus. Damit lässt sich überschüssiger Solarstrom speichern, auf den nachts oder an bewölkten Tagen zurückgegriffen werden kann. Es lässt sich mit Speichern nicht nur der Eigenverbrauchsanteil steigern sondern auch teure Lastspitzen ausgleichen. Mehr zu der Speicherlösung für Photovoltaik erfahren!

Holzmanufaktur Liebich – Speicherlösung

Die Holzmanufaktur Liebich hat 2018 eine Photovoltaik-Anlage installiert und sehr positive Erfahrungen damit gemacht. Daher prüft das Unternehmen nun die Einführung einer Speicherlösung. Der Inhaber Dr. Thomas Koy ist besonders von der Einsparung beim Energieverbrauch begeistert. Zugleich entlastet er auch noch die Umwelt. Eine Speicherlösung bringt für das Unternehmen den besonderen Vorteil, vom Energiemarkt unabhängiger zu sein und teure Lastspitzen vermeiden zu können.

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Voraussetzungen für die Installation einer PV-Anlage

Neben den zahlreichen Vorteilen, die eine Photovoltaikanlagen mit sich bringt, müssen natürlich auch die Voraussetzungen für den effizienten Einsatz gewährleistet sein. Ein wichtiger Schritt bei der Planung einer Photovoltaikanlage besteht darin, den Energiebedarf zu ermitteln. Ein ganz wesentlicher Punkt betrifft dabei die Leistungsstärke der PV-Anlage. Aber auch viele andere Punkte sollten bei der Planung einer Photovoltaikanlage berücksichtigt werden. 

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Alle Voraussetzungen im Überblick:

  • Standortauswahl
  • Verfügbare Fläche
  • Die richtige Wahl des Photovoltaik Modul-Typs sowie Leistungsstärke bzw. Wirkungsgrad
  • Verschattung
  • Investitions- und Betriebskosten berücksichtigen
  • Einspeisevergütung und eventuelle Fördermittel beachten

Beachten Sie auch, dass Sie Ihre Photovoltaik-Anlage anmelden müssen. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind Sie als Besitzer einer Anlage verpflichtet, dem Finanzamt und der Bundesnetzagentur Standort und Leistung Ihrer Anlage zu melden. Gerne unterstützen wir Sie bei der Anmeldung oder übernehmen den kompletten Anmeldeprozess für Sie.

 

Jetzt Kontakt aufnehmen!

Finanzierung

Kauf
Contracting
Power Purchase Agreement

PV-Anlage kaufen

Vor dem Kauf einer Photovoltaik-Anlage sollten Sie zunächst klären, welche Kredite und Förderungen für Sie in Betracht kommen. Bei einer Finanzierung stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
  • Eigenkapital
  • Bankkredit
  • Photovoltaik-Förderung durch öffentliche Programme

Entscheiden Sie sich für einen Bankkredit, vergleichen Sie außerdem die passenden Angebote und bedenken Sie dabei stets Laufzeit, Zinsbindung und Rückzahlungsmodalitäten.

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PV-Anlage mittels Contracting

Im Bereich Photovoltaik-Contracting verpachten Sie freie Dachflächen an ihren Energiepartner. Dieser installiert dann die erforderliche Photovoltaik-Technik und übernimmt deren Finanzierung sowie Wartung. Den produzierten Solarstrom können Sie dann zur Eigenversorgung nutzen. Die Begriffe "pachten" und "mieten" können hier synonym verwendet werden, da Rechte und Pflichten in beiden Varianten nahezu identisch geregelt sind.

Interessant ist dieses Modell vor allem, weil keinerlei Kapital eingesetzt werden muss. Ideal für Unternehmen die Finanzierungskosten nicht haben, können PV Anlage pachten und Ihren Strom selbst erzeugen. Dach gegen Anlage, so der vereinfacht ausgedrückte ‚Tausch‘ im Strom-Modell des Photovoltaik-Contractings. Mehr erfahren!

 

Vorteile:

  • monatlich konstante Pauschale
  • Montage, Wartung und Reparatur in der Regel inklusive
  • Keine Investitionskosten
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Power Purchase Agreement (PPA)

Durch Power Purchase Agreements erhalten Produzenten eine längerfristig festgelegte Vergütung über eine Laufzeit von meist zehn Jahren und mehr. Bei der Neufinanzierung von Photovoltaik-Anlagen. Dies eröffnet Betreibern ganz neue Möglichkeiten bei Ihrer Neufinanzierung der Photovoltaik-Anlage.

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Diese Fördermöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung

Einspeisevergütung

Durch eine Solaranlage erzeugter Strom kann grundsätzlich selbst genutzt und/oder ins Netz eingespeist werden. Doch wie bereits zuvor erläutert, lohnt sich die Einspeisung nicht mehr für jedes Unternehmen. Dennoch: Für jede eingespeiste Kilowattstunde bekommt der Anlagenbetreiber vom Netzbetreiber die so genannte Einspeisevergütung. Sie wird allerdings nur noch für Neuanlagen bis 100 kWp Nennleistung gewährt. Alle Betreiber von Photovoltaik-Dachanlagen über 100 kW müssen ihren Strom direkt vermarkten und erhalten die so genannte gleitende Marktprämie. Mittlerweile gib es attraktive Angebote, die die Direktvermarktung für den Anlagenbetreiber stark vereinfachen. Die Förderung für neue große Photovoltaik-Freiflächenanlagen und neue große Photovoltaikanlagen auf Gebäuden oder sonstigen baulichen Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 750 Kilowatt (kW) wird über Ausschreibungen von der Bundesnetzagentur vergeben. Die Höhe der Einspeisevergütung (aktuelle EEG-Fördersätze) veröffentlicht die Bundesnetzagentur.

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Geflügelhof – SMA Solarstrom vermarkten

Auch der Sonnenei® Mustergeflügelhof Leonhard Häde ist überzeugt von Solarstrom. Der mittelhessische Betrieb hat eine Anlage mit einer Solarleistung von 250 Kilowatt peak installiert. Dank intelligentem Energiemanagement gehen seit dem 1. Januar 2018 rund 55 Prozent davon in die Direktvermarktung.

Planung, Projektierung und Installation

Die KfW-Bank bezuschusst die Planung, Projektierung und Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern, an Fassaden oder auf Freiflächen. Gefördert werden sowohl private als auch öffentliche Unternehmen – unabhängig von ihrer Größe. Die Bank gewährt eine Zinsbindung bis zu 20 Jahren. Der Antrag auf KfW-Fördermittel muss vor der Investition bei der Hausbank eingereicht werden.

Speziell für Stromspeicher

Die KfW-Bank fördert stationäre Batteriespeichersysteme in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage. Unternehmen können einen zinsgünstigen Kredit der KfW und einen Tilgungszuschuss des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erhalten. Voraussetzungen: Die Leistung der installierten Photovoltaikanlage, die mit dem Batteriespeichersystem verbunden wird, überschreitet die Leistung von 30 kWp nicht. Pro Photovoltaikanlage wird jeweils nur ein Batteriespeichersystem gefördert. Der Antrag muss vor Abschluss eines Kaufvertrags über ein Kreditinstitut erfolgen.

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Die Photovoltaik-Anlage

So funktioniert's

Eine Photovoltaikanlage setzt sich aus mehreren einzelnen Solarzellen zusammen. Jede dieser Zellen besteht aus zwei aufeinanderliegenden Schichten, in die unterschiedliche chemische Elemente eingebracht sind. Diese Elemente sorgen dafür, dass ein elektrisches Feld entsteht. Treffen Sonnenstrahlen auf die Zellen wird die elektromagnetische Energie der Sonne dadurch in nutzbare elektrische Energie umgewandelt.

Für die Herstellung von Solarzellen werden Halbleitermaterialen verwendet. Denn diese besitzen spezielle elektrische Eigenschaften, welche für die Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie wichtig sind. Am häufigsten wird Silizium eingesetzt. Die Solarmodule bilden zusammen mit den Wechselrichtern die zwei zentralen Komponenten einer Photovoltaikanlage.

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Die Wahl des richtigen PV-Moduls

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Typen von Photovoltaik-Modulen. Sie unterscheiden sich dabei grob hinsichtlich ihrer Preisstruktur sowie ihrem Wirkungsgrad. Monokristalline sowie Polykristalline nutzen Siliziumkristalle für die Stromerzeugung. Bei Dünnschicht-Modulen wird eine dünne Siliziumschicht auf das Trägermaterial aufgetragen.

Polykristalline Module
Monokristalline Module
Dünnschicht-Module
Polykristalline oder auch multikristalline Module sind die am weit verbreitetsten Module.

Vorteil: Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nachteil: Im Vergleich zu Monokristallinen haben sie jedoch einen geringeren Wirkungsgrad.

Weniger häufig verbreitet als die Polykristallinen Module. Die Zellen enthalten massive Kristalle.

Vorteil: Hoher Wirkungsgrad.

Nachteil: Deutlich teurer als Polykristalline aufgrund eines aufwendigen Herstellungsverfahrens.

Bei Dünnschichtzellen wird auf massive Kristalle verzichtet. Es wird auf das Material lediglich eine dünne Siliziumschicht aufgedampft.

Vorteile: Niedrigere Kosten sowie ein geringes Gewicht.

Nachteil: Geringer Wirkungsgrad.

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Wartung und Reinigung

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Sonnenkollektoren werden in der Regel diagonal installiert. Dies sorgt dafür, dass die Solarmodule die einfallenden Sonnenstrahlen besser nutzen können. Durch die Schräge bleibt außerdem weniger Schmutz haften und dieser wird vom Regen besser weggespült. Daher reicht es meist aus, wenn Sie Ihre Sonnenkollektoren einmal im Jahr reinigen lassen. Solarkollektoren werden außerdem so installiert, dass sie auch schlechten Wetterbedingungen standhalten. Selbst Hagel kann Ihre Anlage nicht beschädigen. Denn die Glasschicht der Module ist stoßgeprüft und hält auch starken Belastungen stand.

MVV – Ihr Lösungspartner

Als ganzheitlicher Lösungspartner bekommen Sie bei MVV alles aus einer Hand. Von intelligenten Speicherlösungen bis hin zu einem ganzheitlichen Energiemanagement, erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen eine optimale Lösung für Ihr Unternehmen: offen für Ihre vorhandene Hardware und offen für die Zukunft.

  • Bei Bedarf bieten wir Ihnen gerne eine
    individuelle Finanzierungslösung an.
  • Erzeugen Sie Ihren Strom in Zukunft
    ganz einfach selbst.
  • Verbrauch vor Ort im
    Unternehmen.
  • Falls die Sonne nicht scheint, versorgen wir Sie gerne
    mit (Rest)Strom zu fairen Konditionen.
  • Sie erzeugen nachhaltigen Ökostrom und
    tragen damit zum Gelingen der Energiewende bei.
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