Überblick mit Leichtigkeit: Was leistet eine moderne Energiemanagement Software?

27.08.20 09:00 von Philip Würfel

Energiemanagement-SoftwareFür Unternehmen wird Energieeffizienz immer mehr zum Thema. Die effiziente Verknüpfung von Messungen, der Überblick über den Energieverbrauch und nicht zuletzt die nachhaltige Senkung von Energiekosten sind die Ziele, die durch eine leistungsfähige Energiemanagement Software abgedeckt werden. Aber was leistet eine solche Software wirklich, und wie findet man für das eigene Unternehmen die passende Anwendung? Lesen Sie, welche Funktionen, Kriterien und Vorteile Sie bei Ihrer Auswahl berücksichtigen sollten.

Den Energieeinsatz deutlich optimieren

Eine Energiemanagement Software soll einen schnellen und möglichst einfachen Überblick liefern über den Verbrauch an jeder gegebenen Stelle eines Unternehmens. Motto muss sein „Mit so wenigen Klicks wie möglich zu Erkenntnissen gelangen“. Denn ein solches Energiemonitoring ist die einzig valide Grundlage, um Einsparpotenziale aufzudecken. Ein Monitoring-System fasst vorhandene Messdaten direkt in übersichtlichen Analysen zusammen, basierend auf standardisierten und individuellen Berichtsformaten. Dadurch lässt sich umgehend mit möglichen Einsparungen beginnen. Denn durch die gewonnene Transparenz wird es möglich, unnötigen oder zu hohen Verbrauch zu identifizieren. Mit dem Verbrauch werden auch die Kosten optimiert. Das Unternehmen erzielt so monetäre Einsparungen – nicht selten bis zu 50 Prozent.

Was bedeutet schnell und einfach?

Damit eine Energiemanagement Software schnell einsatzfähig ist, sollten Sie zunächst auf die Kompatibilität zu den Messpunkten achten. Die Software muss Analysen durchführen können, unabhängig von der Beschaffenheit der Datenquellen. Wichtig ist also, dass bereits vorhandene Messtechnik herstellerneutral eingebunden werden kann. Daher muss sie Hardware von allen gegebenen Herstellern (also Stromzähler, Sensoren u.ä.) nutzen können. Kompatibel sollte aber letztlich auch die Auswertung, entsprechend Ihrer Anforderungen, sein. Achten Sie auf die Möglichkeit, Ihre Datenpunkte in beliebige Hierarchiestrukturen einzubinden sowie zu verschiedenen Kennzahlen zu kombinieren. Besonders bequem gewinnt man unmittelbare Erkenntnisse durch eine grafische Aufbereitung. Effiziente Systeme stellen diese in nutzereigenen Dashboards bereit.

Verborgene Fehlerquellen aufspüren

Dadurch können erhobene Daten durch die Energiemanagement Software Fehler in Energieverbrauch und -nutzung darstellen. Aber nicht nur bei der Fehlerdarstellung sondern auch im Hinblick auf die Stromweiterleitung an Dritte bzw. deren gesetzeskonformer Abgrenzung unterstützt die Software. Betreiber eines BHKW oder einer PV-Anlage, die Ihren Strom an Dritte weiterleiten, müssen ab 2021 ein Messkonzept mit geeichten und zeitsynchronen Zählern aufweisen. Sonst droht der rückwirkende Verlust der EEG-Umlage Privilegierung. Ein intelligentes Energiemanagement mit leistungsfähiger Software hilft, diese Gefahr von Anfang an zu vermeiden und gegenüber Wirtschaftsprüfern und Behörden zu dokumentieren.

Wie finde ich das richtige System?

Grundsätzlich sollte eine Energiemanagement Software offen, flexibel und intuitiv sein. Das gilt für die Bedienung und Anwendung ebenso wie für die Installation und Implementierung. Es hilft wenig, wenn Ihr Energiecontrolling nur von Fachpersonal installiert und angepasst werden kann oder kostspielig und zeitaufwändig implementiert werden muss. Empfehlenswert ist ein System, das leicht zu bedienen und auszuwerten ist, das alle vorhandenen Komponenten Ihrer Infrastruktur unterstützt und das eine schnelle Auswertung ermöglicht.

Bewährte Lösungen

Es empfiehlt sich, darauf bei der Auswahl Ihrer Energiemanagement Software zu achten. Die wichtigen Aspekte - wie einfache Installation und Handhabbarkeit, Offenheit für spezifische Ansprüche und aussagekräftiges Reporting - bewähren sich in jedem Fall auf lange Sicht.

Die Energiemanagement Software ‚econ4’ der econ solutions GmbH erfüllt alle bisher genannten Anforderungen an ein modernes Energiemonitoring und gilt daher als eine der derzeit führenden Lösungen auf dem deutschen Markt. Sie bietet volle Hersteller-Unabhängigkeit bei der Einbindung in Ihre vorhandene Infrastruktur. Eine bereits installierte Messtechnik wird integriert und Datenbanken aus anderen Systemen problemlos eingebunden.

Werden Energiemanagement-Systeme gefördert?

Die Fördermöglichkeiten sind vielfältig. Das BMWi-Förderprogramm „Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“ ist dabei speziell auf kleinere und mittlere Unternehmen ausgerichtet. Es umfasst unter Modul 3 ausdrücklich auch Hardware und Software für ein verbessertes Energiemanagement.

Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel Förderung für Energiemanagement Systeme.

Oder nehmen Sie an unserem kostenfreien Webinar am 3. September um 09:00 Uhr teil. Stellen Sie Ihre Fragen direkt den Experten.

BAFA Fördermodule

Fazit

Eine moderne Energiemanagement Software bietet viele Vorteile, will aber wohlbedacht sein. Die Kostenersparnis und die Fördermöglichkeiten sprechen jedoch eindeutig für ein solches System.

In jedem Fall empfiehlt es sich, dass es schnell und unkompliziert ist, die Software zu implementieren und anzupassen. Im Idealfall liefert sie dann einen einfachen Überblick über den Energieverbrauch im Unternehmen. Das bietet die Möglichkeit, Einsparpotentiale zu bestimmen und effizient Kosten zu sparen.
Zu empfehlen ist auch, auf die Verwendbarkeit aller Messdaten durch die Software zu achten - unabhängig davon, welche Hardware als Quelle dient oder von welchem Hersteller diese stammt.

Wer sich für eine Energiemanagement Software entscheidet, sollte die staatlichen Möglichkeiten zur Förderung nutzen, entsprechend Richtlinien des BMWi.

‚econ4‘ von econ solutions bietet volle Einbindung vorhandener Infrastruktur und eine einfache Implementierung und Bedienung. Es ist BAFA-anerkannt für eine Förderung und erfüllt die Anforderungen an ein Monitoring nach DIN EN ISO 50001.

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Themen: Energieeffizienz und Energiemanagement

Philip Würfel

Autor: Philip Würfel

Philip Würfel ist seit Dezember 2019 Geschäftsführer der econ solutions GmbH. Davor war er Leiter der Lösungsentwicklung der MVV Enamic. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist der Aufbau und die Weiterentwicklung von digitalen Geschäftsmodellen im B2B Segment.

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